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Großteil des Teams bleibt zusammen

Große personelle Umbrüche waren in den letzten Jahren fast schon ein Markenzeichen des BSC Hastedt. Doch diese Zeiten sind nun vorbei. 14 Spieler und damit der Großteil der ersten Herren haben dem Verein ihre fixe Zusage für die kommende Saison gegeben.


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Winter 2017/2018: neun Spieler verlassen den BSC Hastedt, acht neue kommen. Sommer 2018: 16 Spieler gehen, 13 stoßen neu zur Mannschaft. Winter 2018/2019: zehn Abgänge, sieben Neuzugänge. Das sind insgesamt 63 Transferbewegungen alleine in den vergangenen drei Transferperioden. Kein Wunder dass große personelle Umbrüche schon fast so etwas wie ein Markenzeichen des BSC Hastedt wurden, allerdings sehr zum Missfallen der sportlichen Leitung und des Vorstands. Das Ruder sollte unbedingt herum gerissen werden, was im vergangenen Winter auch gelang. Es wurden junge, "hungrige" Spieler geholt, während man sich von altem Personal trennte. Die Philosophie wurde auf den Heißhunger nach sportlichen Erfolg ausgerichtet, weshalb in erster Linie Spieler geholt wurden die diesbezüglich noch nicht "satt" waren und die nicht aus finanziellen Gründen an den Jakobsberg kamen. Denn zur Neuausrichtung der Philosophie gehört unter anderem auch dass der BSC Hastedt seit vergangenen Winter einer der sehr wenigen Klubs in Bremens höchster Spielklasse ist der seinen Spielern der ersten Herrenmannschaft absolut keine feste monatliche Aufwandsentschädigung mehr bezahlt, sondern seine Akteure nur noch rein nach sportlichem Erfolg entlohnt.

Diese Neuausrichtung hat sich bisher als erfolgreich erwiesen. Nicht nur das sportliche Saisonziel 2018/2019, nämlich die erneute Qualifikation für das Lotto-Hallenmasters um den Sparkasse Bremen-Cup im kommenden Dezember, immer noch aus eigener Kraft erreicht werden kann, auch die absolute Mehrheit der Mannschaft hat sich bereits jetzt, fünf Spiele vor Saisonende, verbindlich dazu bereit erklärt auch in der Saison 2019/2020 ihre Fähigkeiten in den Dienst des BSC Hastedt zu stellen.

 

Die folgenden 14 Spieler werden auch 2019/2020 des Trikot des BSC tragen (Aufzählung in alphabetischer Reihenfolge; alle Zahlen und Statistiken sind auf dem Stand vom 12.04.2019):

 

Inouss Bourai-Touré: Der Außenverteidiger kam im Sommer 2018 vom Bremen-Liga-Meister Brinkumer SV zum BSC Hastedt, sieben Jahre zuvor hatte der Abwehrmann mit dem FC Union 60 Bremen schon die Meisterschaft in der Landesliga gewonnen. Der 28-jährige besticht durch seine körperliche Robustheit und seine herausragenden Zweikampfwerte. Lediglich einer hartnäckigen Verletzung und einer Rotsperre ist es geschuldet dass der im August 1990 im Togo geborene Bourai-Touré in dieser Saison "nur" auf zehn Pflichtspieleinsätze kommt.

 

Max Buschermöhle: Im Sommer 2018 von der U19 des TuS Komet Arsten an den Jakobsberg gekommen avancierte der 20-jährige Mittelfeldspieler beim BSC Hastedt schnell zum unverzichtbaren Stammspieler. In 16 Pflichtspieleinsätzen kommt der sowohl defensiv wie auch offensiv einsetzbare Buschermöhle auf bisher einen Treffer.

 

Revan Mert Coškun: Der Flügelstürmer kam im vergangenen Sommer von den A-Junioren des TuS Komet Arsten zum BSC Hastedt. Bisher kam er in zwölf Spielen der Bremen-Liga zum Einsatz, dabei gelangen ihm vier Tore.

 

Evis Halit Gakovi: Der am 8. Februar 1999 geborene Defensiv-Allrounder kam im vergangenen Winter zum BSC Hastedt, zuvor spielte er in der A-Jugend des TuS Komet Arsten. Seit dem absolvierte der 20-jährige vier Pflichtspieleinsätze für den BSC Hastedt.

 

Karl-Simon Jäger: Der 20-jährige rechte Mittelfeldspieler begann die Saison als Trainer der ersten B-Junioren-Mannschaft des BSC Hastedt und gehört erst seit Januar 2019 zum Kader der ersten Herren.

 

Dimitri Alexander Khoroshun: Der Linksverteidiger kam im vergangenen Januar vom Bremer SV. In der Vorsaison wurde der gebürtige Ukrainer mit dem Brinkumer SV Bremer Meister. Für den BSC Hastedt absolvierte der 26-jährige Abwehrmann bisher fünf Pflichtspieleinsätze, jedesmal stand er in der Startelf, jedesmal spielte er bis zum Schlusspfiff durch und jedesmal kam er ohne gelbe oder gar rote Karte aus.

 

Noriaki Matsuda: Man sieht es ihm nicht an, aber der pfeilschnelle Mittelfeldspieler ist bereits 28 Jahre alt. Er kam im vergangenen Januar vom SV Werder Bremen zum BSC Hastedt und hat seit dem sieben Pflichtspiele bestritten, mehr geht gar nicht. Seine große Laufbereitschaft, seine unerschütterliche Kondition und seine schier unfassbare Geschwindigkeit machen den Japaner im Mittelfeld absolut unverzichtbar.

 

Kai Mehrtens: Der 25-jährige Mittelfeldspieler kam im Juli 2017 vom Habenhauser FV zum BSC Hastedt, mit dem er 2018 den Lotto-Pokal gewann. Der stellvertretende Vizekapitän gehört zu den dienstältesten Spielern in der Mannschaft. In der aktuellen Saison kam er in 24 Pflichtspielen zum Einsatz (darunter auch das DFB-Pokal-Spiel gegen Borussia Mönchengladbach).

 

Marcel Pfaar: Der Torhüter kam im Sommer 2018 vom Brinkumer SV, mit dem er just Bremer Meister geworden war, an den Jakobsberg. Seit dem absolvierte der 20-jährige insgesamt 20 Pflichtspieleinsätze für den BSC Hastedt, darunter das DFB-Pokal-Spiel gegen Borussia Mönchengladbach.

 

Kai Schmidt: Der Mittelstürmer kam im vergangenen Winter vom SV Sonsbeck zum BSC Hastedt. Seit dem erzielte der 25-jährige in sieben Pflichtspieleinsätzen ganze sechs Tore. Allein diese beeindruckende Trefferquote macht ihn schon zu einer wertvollen Verstärkung.

 

Sören Tetzlaff: Der Defensiv-Allrounder kam im Juli 2018 von den A-Junioren des TuS Komet Arsten zum BSC Hastedt und entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zum Stammspieler und unverzichtbaren Abwehr-Organisator. So kam der 19-jährige in dieser Saison auch schon auf 23 Pflichtspieleinsätze, in denen er nur eine einzige gelbe Karte sah.

 

Pascal Wiewrodt: Der Torwart kam im Juli 2018 zum BSC Hastedt, zuvor hatte der heute 19-jährige in der A-Jugend des TuS Komet Arsten gespielt. Wiewrodt absolvierte bisher neun Pflichtspieleinsätze für den BSC Hastedt.

 

Erdem Yesilyurt: Der offensive Mittelfeldspieler gehörte zu Saisonbeginn eigentlich "nur" zur Ü32 des BSC Hastedt, wurde aber aufgrund seiner Erfahrung und seines hervorragenden Stellungsspiels im vergangenen Winter in die erste Herrenmannschaft befördert. Seit dem absolvierte der 33-jährige drei Pflichtspieleinsätze.

 

Sedat Yücel: Er ist der eigentliche und unumstrittene Kapitän des BSC Hastedt. Doch der 32-jährige Linksverteidiger ist seit einem Kreuzbandriss, den er sich im Mai 2018 in der ersten Halbzeit des Lotto-Pokal-Finales gegen den Blumenthaler SV zuzog, außer Gefecht gesetzt. Aufgegeben hat sich der Hastedter Abwehrchef, der im Juli 2016 vom TB Uphusen an den Osterdeich kam, jedoch nie. In der kommenden Spielzeit will Yücel, der zwischen 2008 und 2012 mit dem FC Oberneuland insgesamt vier Spiele im DFB-Pokal bestritt (6:5 n.E. gegen TuS Koblenz, 0:7 gegen VfL Wolfsburg, 1:4 gegen FC Ingolstadt 04 und 0:3 gegen Borussia Dortmund), wieder voll angreifen.

 

Diese Auflistung soll jedoch keineswegs bedeuten dass die hier nun fehlenden Spieler bereits als Abgänge feststehen. Mit denen laufen noch Gespräche, einige müssen beispielsweise noch abwarten wie sich ihre berufliche Zukunft entwickelt.

Statement vom Sportlicher Leiter Iman Saghey-Bi-Ria:

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